Jahreshauptversamlung 2015

Die „Burgschützen Trausnitz“ setzen auch in den kommenden Jahren auf eine bewährte Mannschaft. 1. Schützenmeister Martin Wolf (stehend links) und sein Stellvertreter Georg Klug (Zweiter von rechts) werden von einer hochmotiverten Führungsriege unterstützt.

Die „Burgschützen Trausnitz“ setzen auch in den kommenden Jahren auf eine bewährte Mannschaft. 1. Schützenmeister Martin Wolf (stehend links) und sein Stellvertreter Georg Klug (Zweiter von rechts) werden von einer hochmotiverten Führungsriege unterstützt.

Trausnitz.(bnr) In der Jahreshauptversammlung der Trausnitzer Burgschützen war die Stimmung zweigeteilt. Zum einen herrschte Freude über den sportlichen Aufschwung und den wieder erzielten Erfolgen. In Sachen Schießstättenbau herrscht allerdings noch  immer  das Prinzip Hoffnung. Noch fehlt die Baugenehmigung der Regierung, um anfangen zu können. Ohne eigne Schießstätte ist der Schützenverein zum Scheitern verurteilt. Diese leidvolle Erfahrung musste der Verein in den zurückliegenden Jahren machen, seit der ursprüngliche Schießstand gekündigt worden ist. Die Trainingseinheiten werden kürzer und die Beteiligung immer geringer. Jugendliche sind fast gar nicht mehr zu gewinnen. In dieser leidvollen Zeit ist es wichtig, gute Freunde an seiner Seite zu wissen. Diese Freunde fanden sich in den Eichelbachschützen aus Weihern. Selbstlos stellten sie den Trausnitzer Nachbarn ihre Schießstätte zur Verfügung und so konnte wieder ein einigermaßen  geordneter Schießbetrieb aufgenommen werden.

Besonders das 100jährigen Vereinsjubiläum, das letztes Jahr gefeiert werden konnte, brachte neuen Schwung in die Mitglieder. Im vergangenen Jahr schickte der Verein zwei Gewehrmannschaften und eine Pistolenmannschaft in den Rundenwettkampf. Besonders freute sich Schützenmeister Martin Wolf über eine Jugendmannschaft, die aktiv an den Wettkämpfen teilnimmt.

Wie wichtig der Schützenverein für Trausnitz ist, zeigt sich auch am Engagement der gesamten Bevölkerung, die sich durch finanzielle Zuwendungen oder durch Hand- und Spanndienste am Bau des Schützenheimes bisher beteiligt haben. Für die Gemeinde gilt: „Die Burgschützen sind Trausnitz“. Auch für Bürgermeister Martin Schwandner steht die Wichtigkeit des Schützenvereins außer Frage. Zur Absicherung der Finanzierung hat die Gemeinde eine Bürgschaft von 50000 Euro übernommen. „ Der Schützenverein kann keine Sonderbehandlung durch die Gemeinde erwarten. Eine mögliche Förderung wird sich in der Höhe an den Zuschüssen an andere Vereine orientieren, die sich in ähnlicher Situation befanden“, versicherte das Gemeindeoberhaupt. Zum jetzigen Zeitpunkt wartet der Verein sehnsüchtig auf die Baugenehmigung durch die Regierung der Oberpfalz. Der Verein hofft, dass diese noch in der ersten Jahreshälfte erteilt wird. Mit positivem Bescheid beginnen auch die Bauarbeiten. Die Schützen sind bereit.

Die Jahreshauptversammlung war mit Neuwahlen verbunden. Diese gingen reibungslos über die Bühne. Als 1.Schützenmeister wurde Martin Wolf in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreter steht ihm künftig Georg Klug zur Seite. Um die Kasse kümmern sich Gisela Schaller und Silvia Kraus. Das Protokollbuch führt auch weiterhin Tanja Kraus. Die Schießleitung liegt in den bewährten Händen von Armin Bauer und Peter Meier. Um die Jugend bemühen sich Franziska Wolf und Karina Schober. Kassenprüfer sind Manfred Wolf und Hans Wilke. In den Vereinsausschuss wurden gewählt: Sofia Frischholz, Ludwig Kraus, Bernhard Kraus, Ernst Zimmerer und Roland Schaller.

Text/Bild: Richard Braun   14.03.2015

Schützenkönige und Vereinsmeister

Stehend von links. Schützenmeister Martin Wolf, Schießleiter Armin Bauer, Jugendmeister Tobias Bodensteiner und Florian Pröls, Seniorenmeister Hans Wilke und Rudi Runge, Bürgermeister Martin Schwandner. Sitzend von links: Jugendkönigin Nicole Schlagenhaufer, Schützenkönigin Franziska Wolf, Gewinnerin der Geburtstagsscheibe, Sofia Frischholz.

Stehend von links. Schützenmeister Martin Wolf, Schießleiter Armin Bauer, Jugendmeister Tobias Bodensteiner und Florian Pröls, Seniorenmeister Hans Wilke und Rudi Runge, Bürgermeister Martin Schwandner.
Sitzend von links: Jugendkönigin Nicole Schlagenhaufer, Schützenkönigin Franziska Wolf, Gewinnerin der Geburtstagsscheibe, Sofia Frischholz.

Trausnitz. (bnr) Die Jahreshauptversammlung der „Burgschützen“ bildete den passenden Rahmen , um die Vereinsmeister und Schützenkönige zu küren. 2015 stehen die Schützen ganz unter weiblicher Regentschaft. Als neue Schützenkönigin führt Franziska Wolf die Schützenriege an. Bei der Jugend schmückte sich Nicole Schlagenhaufer mit der Königskette. Trotz widriger Umstände , die in der fehlenden, eigenen Schießstätte zu finden sind, konnten die Burgschützen ihre Vereinsmeister und Schützenkönige ermitteln. Die „Eichelbachschützen“ aus Weihern sprangen als Nothelfer ein und stellten ihr Schützenheim für den Wettkampf zur Verfügung.

Dank der guten Beteiligung wurde es wieder richtig um Platz und Sieg gekämpft. Schützenmeister Martin Wolf und Schießleiter Armin Bauer stand die Freude ins Gesicht geschrieben, dass die Schützen wieder an alte Zeiten anknüpfen konnten.

In der Jahreshauptversammlung war es dann so weit: die bisherigen Würdenträger mussten ihre Insignien ablegen und gegen eine Wurstkette eintauschen. Schützenmeister Martin Wolf blieb es vorbehalten die neuen Schützenkönige und Vereinsmeister zu küren.

Neue Schützenkönigin wurde mit einem 92 Teiler Franziska Wolf. Als 1. Ritterin steht ihr Sofia Frischholz (151 Teiler) und als zweiter Ritter Martin Meier (231 Teiler) zur Seite.In der Jugendklasse sicherte sich Nicole Schlagenhaufer die Königskette. 1. Ritter wurde Tobias Bodensteiner und 2. Ritter Florian Pröls.

Im Schießen um die Vereinsmeisterschaft bewies Franziska Wolf erneut, dass sie zu Recht die Königskette trägt.. Mit 368 Ringen wurde sie auch Vereinsmeisterin der Schützenklasse Damen. Bei der AK-Damen war Claudia Bodensteiner mit 365 Ringen erfolgreich. In der Schützenklasse Gewehr erzielte Martin Meier mit 355 Ringen das beste Ergebnis, in der AK Peter Meier mit 335 Ringen. In der Seniorenklasse war Rudi Runge mit 261 Ringen am erfolgreichsten. Die Vereinsmeisterschaft Pistole gewann Armin Bauer mit 344 Ringen. In der Seniorenklasse erzielte Hans Wilke 248 Ringe. Die Vereinsmeisterschaft der Jugend gewann Tobias Bodensteiner mit 337 Ringen.

Zu seinem 80. Geburtstag hatte Ehrenmitglied Manfred Wolf eine Geburtstagscheibe gespendet. Diese gewann Sofia Frischholz mit einem 65 Teiler.

Text/Bild: Richard Braun   14.03.2015

Dekoration

Was wäre ein Schützenheim ohne Tische und Stühle?
Recht leer und unpraktisch.
Was wären Tische und Stühle ohne Deko?
Langweilig und einfach nicht einladend.

Gott sei Dank haben wir ja unsere fleißigen Damen.
Die haben immer wieder gute Ideen und dekorieren unser Schützenheim um, das es fast nicht wieder zu erkennen ist.
Mal bayrisch in blau-weiß oder dann doch festlicher in grün?

 

Ein großes Dankeschön an alle die mitgeholfen haben.